Herzlich Willkommen

Herzlich willkommen!

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Interessierte an liberaler Politik,

 

seit der Landtagswahl im Mai 2012 vertrete ich Ihre Interessen mit großer Freude im nordrhein-westfälischen Landtag. Für die FDP-Landtagsfraktion arbeite ich in den Ausschüssen für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie für Frauen, Gleichstellung und Emanzipation.

 

Mir ist es ein besonderes Anliegen, Ihre Fragen möglichst direkt und im Gespräch vor Ort zu erörtern. Aus diesem Grunde habe ich es mir beispielsweise zum Ziel gesetzt, in Sachen Gesundheitspolitik mit den Ärzten, dem Pflegepersonal und den Patienten persönlich ins Gespräch zu kommen. Bei meiner „Kliniktour“, die mich durch zahlreiche Krankenhäuser in NRW führt, habe ich bereits viele interessante Gespräche geführt und einige neue Ideen mit nach Düsseldorf gebracht.

 

Im Ausschuss für Frauen, Gleichstellung und Emanzipation setze ich mich für Bedingungen ein, die dafür sorgen, dass Frauen Beruf und Familie miteinander in Einklang bringen können. Das Instrument Frauenquote ist für mich in diesem Zusammenhang aber kein probates Mittel, um nachhaltige Verbesserungen zu erzielen.

 

Seien Sie stets eingeladen, meine Mitarbeiter oder mich direkt anzusprechen. Gerne informieren wir über unsere parlamentarische Arbeit oder helfen mit Auskünften.

 

Herzlichst, Ihre

Susanne Schneider


Fr

19

Aug

2016

Schneider: Entsetzen über fehlende Kontrolle des vermeintlichen "Wunderheilers"

Laut WDR-Recherchen ermittelt die Polizei inzwischen in 70 Todesfällen von Patienten, die nach einer Behandlung in einem alternativen Krebszentrum in Brüggen verstorben sind. Susanne Schneider, gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, zeigt sich entsetzt über die fehlende Kontrolle der Einrichtung.

 

„Ich bin erschüttert über die neusten Verdachtszahlen von 70 Todesfällen und entsetzt über die Untätigkeit der Behörden. Der vermeintliche `Wunderheiler´ konnte anscheinend über Jahre Krebspatienten mit nicht zugelassenen Wirkstoffen behandeln, ohne dass die Aufsichtsbehörden eingeschritten sind“, sagt Susanne Schneider.

 

Dies sei aber nur ein besonders eklatantes Beispiel für bestehende Missstände im Heilpraktikerwesen. „Schwer kranke Menschen begeben sich in die Hände von Therapeuten, die mitunter zweifelhafte Qualifikationen haben und verzichten dabei auf die eigentlich notwendige schulmedizinische Behandlung.“ Heilpraktiker dürfen in Deutschland auf der Grundlage eines Gesetzes von 1939 ohne geregelte Ausbildung und ohne Überprüfung von Qualitätsstandards eigenverantwortlich Patienten behandeln. Die Abgeordnete hat erst diese Woche eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt, in der sie die Ausbildungsstandards von Heilpraktikern hinterfragt. Zuvor hatte Suanne Schneider bereits eine Anfrage zum Thema Homöopathie gestellt.

 

Schneider: „Ich bin auch von Gesundheitsministerin Steffens sehr enttäuscht. Frau Steffens schweigt zu den Vorfällen und lässt die betroffenen Angehörigen alleine. Statt einer öffentlichen Stellungnahme der Ministerin kommt vom Gesundheitsministerium nur eine interne Verwaltungsinformation an die Gesundheitsämter. Fühlt sie sich etwa als bekennende Anhängerin von Homöopathie und alternativer Medizin selbst in Frage gestellt?“

 

 

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