Herzlich Willkommen

Herzlich willkommen!

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Interessierte an liberaler Politik,

 

seit der Landtagswahl im Mai 2012 vertrete ich Ihre Interessen mit großer Freude im nordrhein-westfälischen Landtag. Für die FDP-Landtagsfraktion arbeite ich in den Ausschüssen für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie für Frauen, Gleichstellung und Emanzipation.

 

Mir ist es ein besonderes Anliegen, Ihre Fragen möglichst direkt und im Gespräch vor Ort zu erörtern. Aus diesem Grunde habe ich es mir beispielsweise zum Ziel gesetzt, in Sachen Gesundheitspolitik mit den Ärzten, dem Pflegepersonal und den Patienten persönlich ins Gespräch zu kommen. Bei meiner „Kliniktour“, die mich durch zahlreiche Krankenhäuser in NRW führt, habe ich bereits viele interessante Gespräche geführt und einige neue Ideen mit nach Düsseldorf gebracht.

 

Im Ausschuss für Frauen, Gleichstellung und Emanzipation setze ich mich für Bedingungen ein, die dafür sorgen, dass Frauen Beruf und Familie miteinander in Einklang bringen können. Das Instrument Frauenquote ist für mich in diesem Zusammenhang aber kein probates Mittel, um nachhaltige Verbesserungen zu erzielen.

 

Seien Sie stets eingeladen, meine Mitarbeiter oder mich direkt anzusprechen. Gerne informieren wir über unsere parlamentarische Arbeit oder helfen mit Auskünften.

 

Herzlichst, Ihre

Susanne Schneider


Do

24

Nov

2016

Schneider: Anhörung bestätigt FDP-Forderung nach Reform des Heilpraktikerwesens

In der Anhörung zum Antrag „Für die Patientensicherheit Anforderungen für die Berufsausübung von Heilpraktikern erhöhen“ hat die Mehrheit der Experten das Anliegen der FDP befürwortet. Rechtsgrundlage für die Tätigkeit von Heilpraktikern ist ein vor 77 Jahren in Kraft getretenes Gesetz, dessen Umsetzung auf Länderebene erfolgt. Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Susanne Schneider, erklärt: „Die Landesregierung muss die Experten ernstnehmen und eine Reform des Heilpraktikerwesens auf den Weg bringen.“

 

„Die Anhörung hat die Kritik an der geltenden Gesetzeslage nochmals deutlich gemacht: Heilpraktiker dürfen bisher ohne konkrete Anforderungen an ihre Ausbildung, ohne fundierte medizinische Kenntnisse und ohne nachgewiesene praktische Fähigkeiten Krankheiten behandeln“, sagt Schneider. Dabei agieren sie außerhalb anerkannter fachlicher Standards. Dennoch dürfen sie sogar Injektionen setzen oder Krebs therapieren.

 

Der geschäftsführende Arzt der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Markus Wenning, hat deutlich gemacht, dass es sich im Wesentlichen um eine Güterabwägung handelt. „Was ist wichtiger: Das Recht auf freie Berufsausübung auch ohne gesicherten Nachweis von Fachkenntnissen oder das Recht von Patientinnen und Patienten auf Schutz vor unsachgemäßen Behandlungen?“ Anousch Mueller, Autorin des Buches „Unheilpraktiker“, erläuterte ihre Erfahrungen aus der Heilpraktiker-Ausbildung und die dort vermittelten esoterischen Vorstellungen von Krankheitsursachen. „Statt Heilpraktiker durch eine staatlich regulierte Ausbildung, gar ein Studium, aufzuwerten, sollten ihre Befugnisse stark eingeschränkt werden“, sagte Mueller.

 

Schneider betont: „Es geht nicht darum, seriös arbeitende Heilpraktiker zu diskreditieren, sondern zur Patientensicherheit medizinisch fundierte Standards zu sichern.“ Immer öfter verzichteten Patienten im Vertrauen auf den Heilpraktiker jedoch auf die eigentlich angezeigte ärztliche Therapie. „Alle Patientinnen und Patienten haben ein Anrecht auf evidenzbasierte Medizin. Wenn ein Arzt ein ausgezeichnetes Abitur, ein sechsjähriges Medizinstudium sowie eine Facharztweiterbildung benötigt, bevor er sich niederlassen darf, kann ein Heilpraktiker mit der Mindestanforderung eines Hauptschulabschlusses ohne Vorstrafen und einer nur auf die Gefahrenabwehr zielenden Prüfung kein Äquivalent darstellen.“ Die FDP fordert deshalb eine Reform des Heilpraktikerwesens. Schneider: „Die Ausübung der Heilkunde sollte höheren Anforderungen unterliegen.“ Nach Expertenmeinung sollten Heilpraktikern zumindest invasive Eingriffe wie z. B. intravenöse Injektionen untersagt werden.

 

 

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