Schneider setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Die frauenpolitische Sprecherin der FDP-Landtagfraktion, Susanne Schneider MdL, nahm heute an der Fahnenaktion von Terre des Femmes auf dem Vorplatz des Landtags teil. Terre des Femmes ist eine gemeinnützige Menschenrechtsorganisation, die versucht patriarchale Strukturen und die Diskriminierung von Frauen überall auf der Welt abzubauen.

„Die alljährliche Fahnenaktion setzt ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen. Jene Gewalt bleibt oft unsichtbar, da sie hinter verschlossenen Türen stattfindet.“ So ist nach aktuellen Zahlen bereits jede dritte Frau Opfer von häuslicher Gewalt geworden. „Dies ist ein Problem, vor dem unsere Gesellschaft nicht die Augen verschließen darf. Vielmehr müssen wir uns gemeinsam auf den Weg machen, um eine nachhaltige Problemlösung zu erarbeiten“, erklärt Susanne Schneider.

Laut einer Studie der Europäischen Union aus 2014 gab sogar jede 20. Befragte an, schon einmal vergewaltigt worden zu sein. „Es ist höchste Zeit, dass der Schutz von Frauen verbessert wird und ihre Rechte gewährleistet werden. Jeder Einzelne ist angesprochen und kann dazu beitragen“, sagt Schneider. Für die frauenpolitische Sprecherin sind Bildung und gesellschaftlicher Wandel auf allen Ebenen nötig, um Gewalt gegen Frauen zu beenden. Hierzu gehöre auch, dass die Istanbul-Konvention von allen EU-Mitgliedstaaten – auch von Deutschland - nicht nur unterschrieben, sondern auch ratifiziert und umgesetzt werden.

„Die Kommission ist aufgefordert, die Umsetzung und Effektivität existierender Regelungen wie die Europäische Schutzanordnung zu prüfen, Defizite zu benennen und abzuschaffen. Dafür ist auch Druck auf die Regierungen der Mitgliedstaaten nötig!“ stellt Schneider fest.