Schneider zu Gast bei Direktor Prof. Dr. Bernd W. Böttiger

Auf Einladung des Direktors der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Prof. Dr. Bernd W. Böttiger, besuchte die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Susanne Schneider MdL, die Universitätsklinik zu Köln. Dem Besuch vorausgegangen war der Antrag der FDP-Landtagsfraktion zur Stärkung der Laienreanimation in NRW, zu dessen Anhörung Prof. Böttiger als Experte angehört wurde.

 

„Für mich sind die Gespräche vor Ort stets sehr wertvoll und aufschlussreich für die politische Facharbeit im NRW-Landtag“, so die liberale Gesundheitspolitikerin. Mit mehr als 10.000 Angestellten ist die Universitätsklinik der zweigrößte Arbeitgeber der Stadt Köln und umfasst ein deutlich überregionales Einzugsgebiet mit vielen auswärtigen Patienten. Für die FDP-Abgeordnete ist dies auch Ausdruck des über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus reichenden positiven Rufes der Klinik. In vielen Bewertungsportalen oder Rankings positioniert sich die Universitätsklinik stets auf den vordersten Plätzen.

 

 

Prof. Dr. Bernd W. Böttiger führte Susanne Schneider MdL sowie Felix Grams (Büroleiter und Persönlicher Referent) und Thomas Franzkewitsch (Fachreferent für Gesundheit) durch die Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin. Dort betreuen 150 Ärzte und über 200 Pflegekräfte jährlich über 35.000 Patienten während ihrer Behandlung in der Uniklinik Köln. Vor Ort zeigten sich die Gäste beeindruckt von der modernen Ausstattung der Stationen und Säle und dem zukunftsorientierten Konzept der Klinik. Mit den vier Säulen der Anästhesiologie, der Intensivmedizin, der Notfallmedizin und der Schmerzmedizin ist die Klinik maßgeblich in die Versorgung aller Patienten eingebunden.

 

Ein wichtiges Forschungsfeld der Klinik liegt im Bereich der Notfallmedizin und der Reanimation. Es sei, so Prof. Böttiger, unerlässlich, dass in der Bevölkerung medizinische Grundkenntnisse über Wiederbelebungsmaßnahmen vorhanden sind. Dabei wies er auch auf die jährlich stattfindende Woche der Wiederbelebung hin, die für den 19.09. – 25.09.2016 anberaumt ist und mehr Menschen dazu ermutigen soll, im Ernstfall Leben zu retten. Zudem betonte Prof. Böttiger die Bedeutung der auch im Antrag der FDP-Landtagsfraktion erhobenen Forderung, Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse flächendeckend in allen Schulen zwei Stunden je Schuljahr in Wiederbelebungsmaßnahmen zu unterrichten.