Schneider: Wiederbelebung muss stärker in die Öffentlichkeit gebracht werden

Anlässlich der Woche der Wiederbelebung, die von Ärzten und Fachkräften initiiert wird, um mehr Menschen zu ermutigen, im Ernstfall Leben zu retten, erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Susanne Schneider: „Leben retten kann jeder. Leider ist der Anteil derjenigen, die im Notfall helfen, immer noch zu gering. Ich hoffe, dass durch die Woche der Wiederbelebung viele Menschen auf dieses wichtige Thema aufmerksam werden. Niedrigschwellige Angebote sind unerlässlich, um die breite Bevölkerung für dieses Thema zu sensibilisieren.“

 

Für Schneider, die selbst jahrelang auf einer kardiologischen Abteilung gearbeitet hat, ist Wiederbelebung im wahrsten Sinne des Wortes eine Herzensangelegenheit. Im vergangenen Jahr brachte die FDP-Fraktion den Antrag „Leben retten – Förderung der Ersten Hilfe und Wiederbelebung durch Laien bringt mehr Erfolg“ in den Landtag ein. „Die FDP-Fraktion möchte, dass die Ausbildung in Erster Hilfe bereits in der Schule beginnt. Je früher Erkenntnisse erworben werden können, desto besser“, unterstreicht die Gesundheitspolitikerin. Der Deutsche Rat für Wiederbelebung hat längst ein Konzept erstellt, das eine Unterrichtung durch speziell ausgebildete Lehrer ab der 7. Klasse vorsieht und die Kultusministerkonferenz hat die Umsetzung beschlossen. „Bis heute ist dieser Beschluss der Kultusministerkonferenz jedoch nicht umsetzt“, kritisiert Schneider. In einer Anhörung hat die große Mehrheit der Experten den Antrag der FDP unterstützt. Schneider: „Ich fordere die Landesregierung auf, dem Anliegen Rechnung zu tragen.“