Schneider: Für die Eitelkeit von Rot-Grün kommt jede Hilfe zu spät

Die FDP-Fraktion möchte, dass mit mehr niedrigschwelligen Angeboten für Wiederbelebung geworben wird und die Ausbildung in Erster Hilfe bereits in der Schule beginnt. „Je früher Erkenntnisse erworben werden können, desto besser“, unterstreicht die FDP-Gesundheitspolitikerin Susanne Schneider. In einer öffentlichen Anhörung des Landtags wurde der Antrag der FDP-Fraktion „Leben retten – Förderung der Ersten Hilfe und Wiederbelebung durch Laien bringt mehr Erfolg“ von allen Experten unterstützt. Dennoch haben die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen nur wenige Tage nach der Woche der Wiederbelebung die wichtige Initiative jetzt im Gesundheitsausschuss abgelehnt.

 

„Für die von Rot-Grün an den Tag gelegte Eitelkeit kommt jede Hilfe zu spät. Der FDP-Antrag `Leben retten – Förderung der Ersten Hilfe und Wiederbelebung durch Laien bringt mehr Erfolg´ wurde von allen Experten als richtig und notwendig angesehen. Noch immer ist der Anteil derjenigen, die in einem Notfall mit einer Reanimation beginnen würden, viel zu gering. Deshalb muss auch in Nordrhein-Westfalen mehr passieren, das hat nach der Anhörung auch die Landesregierung wahrgenommen. Die heute erfolgte Ablehnung durch Rot-Grün ist daher reines Kalkül und in der Sache vollkommen unangemessen. Statt über den eigenen Schatten zu springen und der Relevanz dieses Themas durch eine Zustimmung gerecht zu werden, wird nun ein gleichlautender Antrag eingebracht. Einmal mehr zeigt sich, dass Rot-Grün keine eigenen politischen Inhalte mehr liefert und Initiativen der Opposition abkupfert.“